Archiv für die 'E-Commerce' Kategorie

Der Pagerank™ in Suchmaschinen

Dienstag, November 21st, 2006

Für die Internetseiten von Unternehmen wird es immer wichtiger, eine gute Position in den Suchergebnissen der grossen Suchmaschinen zu erreichen. Wer sein Unternehmen dort unter den ersten 10 oder 50 Treffern finden möchte, sollte bei der Optimierung der Webseiten ein paar wichtige Punkte beachten.

Lassen Sie uns zunächst differenzieren, worauf es ankommt.

Wenn eine Firma beispielsweise "Profe-Bracht" heisst und die Domain www.profe-bracht.de ist, wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit unter diesem Suchbegriff gefunden. Auch, weil es sich hierbei um einen eher seltenen Namen handelt. Wenn diese Firma jetzt z.B. Dienstleistungen im Bereich "Internet" oder "Marketing" anbietet, sollte sie doch auch unter einem oder mehreren dieser Suchbegriffe gefunden werden. Etwas einfacher ist es bei längeren Wortkombinationen, wie zum Beispiel: "Marketing im Internet finden", diese wiederum sind eher selten und können nicht so vielen Seiten zugeordnet werden. Man muss sich im Vorfeld sehr eingehend mit dem Thema, "Nach welchen Begriffen suchen potentielle Kunden" beschäftigen, um fest zu legen für welche Seiten, welche Suchbegriffe verwendet werden sollen, um die Trefferchancen und den Pagerank™ zu optimieren.

Doch welche Seiten erscheinen auf den begehrten zehn ersten Treffern bei Google, der meistgenutzen Suchmaschine? Und was ist eigentlich der Pagerank™ zu Deutsch "Seiten-Rang"?

Der Pagerank™ von Google™ ist ein Instrument zum Bewerten von Internetseiten, für eine plausible Indizierung der Informationen des Internets. Jede Suchmaschine braucht für die Ausgabe der Suchergebnisse eine Art Rang - für alle Inhalte des gesamten WWW. Damit bei den Ergebnissen einer Suchanfrage das naheliegendste Ergebnis an erster Stelle zu finden ist, greift die Suchanfrage auf diesen Index zurück und verteilt dessen Inhalte dann nach deren jeweiliger Bewertung auf die Antwortseite einer Suchanfrage.

Wenn man also im Internet gefunden werden will, sollte man mit den für sein Unternehmen relevanten Keywords (Schlüsselworten) gut gerankt, also plaziert sein (s. o.).

Für die Berechnung des Pagerank™ greift Google™ auf einen patentierten Logarithmus der Google-Gründer Lawrence Page und Sergey Brin zurück, den sie in ihrer Arbeit an der Stanford University entwickelt haben.

Der Logarithmus beinhaltet mehrere Faktoren (Werte), wie unter anderem:

  • die Anzahl der Internetseiten, die auf die eigene Seite verlinken
    • die Höhe des Pagerank™ dieser Seiten
    • die Inhalte und Programmierqualität dieser Seiten
  • Inhalte und Programmierqualität der eigenen Seiten
  • den strukturellen Aufbau der Inhalte
  • Links innerhalb der eigenen Seite, also interne Links

Diese und weitere Punkte müssen bei einer Seitenanalyse und -optimierung besonders berücksichtigt werden und verlangen eine sehr feine Abstimmung mit den oben erwähnten Keywords (Schlüsselworten), mit denen die Seiten dann gefunden werden sollen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden. Felix Profe-Bracht

PageRank und Google sind geschützte Marken der Google Inc., Mountain View CA, USA. Das PageRank Verfahren unterliegt dem US Patent 6,285,999. http://www.google.de/why_use.html

Lesezeichen: Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Technorati
  • co.mments
  • Furl
  • BlinkList

Public Relation und Blogs - Edelman und Technorati

Dienstag, Oktober 17th, 2006

Ich staune ja immer wieder. Große, internationale Unternehmen mit guter finanzieller Ausstattung tun sich oft schwer mit neuen Medien, wie beispielsweise dem Bloggen.Warum können sie die Zusammenhänge nicht verstehen, auf die es ankommt und warum machen sie so komische Road-Show-Veranstaltungen? Edle Männer (und Frauen:) die “PR-Profis” der Welt und Leute des größten Blogger-Tools, Technorati, setzen sich mit Bloggern zusammen, um denen die Blogsphäre zu erläutern. Darüber müsste sich jeder etablierte Blogger schon wundern und hat das auch, wie man in diesem ehrlichen Video sehen kann.

Verständliche Gründe der Kooperation, Technorati-Edelman

Der Clue des Bloggens ist es, dass Individuen in Blogs ihre ungefilterte Meinung der Öffentlichkeit kundtun. Daraus ergibt sich für viele Leser eine enorm hohe Glaubwürdigkeit und das macht Blogs für die Kommunikation vieler Unternehmen natürlich hochinteressant. Hierüber könnten Unternehmens-Botschaften glaubwürdig positioniert und Meinungen über Unternehmen frühzeitig erkannt werden.

Da sich Technorati mit dem Auswerten von Blog-Tags befasst und Edelman-PR mit Unternehmenskommunikation, könnte man meinen, dass die beiden das Thema leicht in den Griff bekommen.

Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass, da es sich hier um die freie Meinungsäußerung von “unkontrollierbaren” Individuen handelt, ein Blog nur mit äußerster Vorsicht genutzt werden sollte. Da der Umgang damit ansonsten mehr Schaden für das jeweilige Unternehmnen anrichten kann als Nutzen.

Blogger ist nicht gleich Blogger

Die Einen sind von Anfang an dabei oder haben das Blogging überhaupt erst erfunden. Das sind vermutlich die Intellektuell- und Fach-Blogger, davon gibt es inzwischen natürlich nicht mehr so viele, da der Boom, jedes Kraut aus dem Boden wachsen lässt und somit die Urkraft des Bloggens an den Rand drängt. Diese sind zumeist, nicht-kommerziell eingestellt. Wobei die fachlichen Blogger schon eher bereit sind, sich ihr Fachwissen vergüten zu lassen.

Dann gibt es viele neue, Poesie-Blogger, die ihren Blog eher als Hobby und Zeitvertreib sehen oder ihr anonymes Tagebuch in der Öffentlichkeit diskutiert sehen wollen. Das sind zwar auch wichtige Bestandteile der Szene, aber eher aus dem Grund der Distribution und Lesergewinnung für die gesammte Blogsphäre.

Zum Schluss nenne ich die Kommerziellen Blogger- oder besser, die Blogs mit einem kommerziellen Hintergrund. Dass diese als neuste Gruppe in diesem Bereich agiert, dürfte kaum einen wundern. Denn der Kommerz springt immer erst dann auf, wenn sich Trends abzeichnen - und zwar um diese möglichst ohne Risiko zu nutzen. Das ist ja auch die Aufgabe des Kommerz - Nutzen aus dem Vorhandenen zu ziehen und damit Mehrwert zu schaffen. Genauso wie im Marketing. Zuerst macht es eine kleine Gruppe (die Trendsetter), dann folgt die Masse. Dazwischen stecken die Unternehmen bzw. deren Agenturen. Die machen daraus einen Hype, bis es auch der letzte Depp noch braucht. Danach will es niemand mehr.

In diesem Blogger-Potpurie werden die Unterschiede der Szene deutllich und es wird klar, dass man sie nicht unter einen Hut bringen kann. Man darf sie aber genauso wenig ausser acht lassen. Denn dann passiert möglicherweise das, was Edelman passiert ist. Blogger legen einen sehr hohen Wert auf Authentizität, also eine ehrliche und selbstkritische Berichterstattung.

Genaue Erhebungen zu Blogs und Bloggern gibt es nicht und wer noch eine weitere Meinung haben möchte, schaut hier.

Um zu der Frage vom Anfang zurück zu kommen, was den Großen fehlt.

Vielleicht liegt es daran, dass richtig gute und trendige Menschen, sich nicht von großen Unternehmen einspannen lassen. Die gehen lieber selbstbewusst ihren eigenen Weg. Denen geht es nicht nur um das große Geld oder einen Shareholder-Value. Die wollen gute Sachen machen, ohne von Machtstrukturen oder Vorgaben eingezwängt zu werden. Ich persönlich fühle mich bei solchen Menschen meinstens besser aufgehoben und zudem, arbeiten diese oft effizienter und günstiger als große Unternehmen. Das sagen mir auch viele meiner Kunden.

Klar ist jedenfalls, daß das Thema mit PR und Blogs noch nicht abgeschlossen ist. Zum einen wird sich bei den Bloggern und bei der Technik noch viel tun, zum anderen werden auch die PR-Agenturen fleissig dazu lernen, auch wenn sie es noch nicht so recht wollen.

Lesezeichen: Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Technorati
  • co.mments
  • Furl
  • BlinkList