Marketing mit Blogs
Blogs haben sich zu einem festen Bestandteil des Internets entwickelt und ihre Anzahl steigt stetig. Die hohe Verlinkungsdichte, die jeder Blog schon wegen seiner allgemeinen Funktionsweise mit sich bringt, führt zu einer weiten Verbreitung der Bloginhalte im Internet und in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen.
Das macht Blogs für Werbung und Public-Relations hoch interessant, aber auch extrem gefährlich. Ist es doch so, dass man einen Stein ins Rollen bringt, den man nicht mehr so einfach stoppen kann.
Die große Beliebtheit der Blogs ist ein von den Bloggern selbst erarbeiteter Verdienst und beruht weitestgehend auf der Authentizität vieler Blogger und der damit verbundenen Glaubwürdigkeit. Diese zieht besonders viele interessierte Menschen an, die wiederum für hohe Zugriffszahlen in den zumeist themenorientierten Blogs sorgen. Unternehmen, die werben möchten, sehen hierin eine Chance und werden gleichzeitig davon abgeschreckt. Es könnte ja möglicherweise das eigene Produkt, der authentischen Betrachtung eines Bloggers nicht standhalten.
Auf der anderen Seite darf ein Blogger seine Authentizität nicht aufs Spiel setzen. Er muss sich fragen, ob er seine Meinung frei äußern kann, wenn er Geld dafür bekommt, etwas zu vermarkten.
== Gratwanderung ==
Blogger haben einen sehr authentischen Schreibstil, mit dem sie “unverblümt” über die Gesellschaft und den Alltag und sein drumherum berichten. Das ist genau die Grundlage für den Erfolg der Blogs - man kann ihnen vertrauen, sie sind irgendwie echt.
Man könnte sagen, die Blogger haben sich durch ihre klare und offene Schreibweise eine hohe Akzeptanz in der Öffentlichkeit erarbeitet. Nun geht es darum, dieses Vertrauen zu wahren und auszubauen. Der Blogger MC Winkel beispielsweise “Ihr dürftet inzwischen wissen, wie sehr ich Angeber(ei) hasse; ich erwähne unsere Benefits hier auch nur, um diese Sache möglichst transparent zu halten, denn letztendlich ist es Werbung.“, hat das sehr genau erkannt und bringt eine Offenheit mit, über die man sich regelrecht freuen kann.
Würde er versuchen heimlich Werbung in seine Bloginhalte einfließen zu lassen, hätte er seine Glaubwürdigkeit schnell verspielt und sein Blog würde nur noch selten frequentiert, was schließlich zum Aus für MC’s Blog führen könnte.
Unternehmen möchten die Glaubwürdigkeit der Blogs gerne für sich bzw. eines ihrer Produkte nutzen. Sie haben ihre eigene Glaubwürdigkeit oft schon verspielt und müssen die Gunst der Kunden zurückerobern. Blogwerbung jedoch ist ein Feld, auf dem es Fallen und Rutschen oder Sprungbretter gibt.
Daher kann eine Beratung durch einen Experten in diesem Bereich nur dringend empfohlen werden.





Mai 22nd, 2007 um 4:56
[…] Mhh; braucht man als Blogger taetsaechlich einen Berater ? via [..]Unternehmen möchten die Glaubwürdigkeit der Blogs gerne für sich bzw. eines ihrer Produkte nutzen. Sie haben ihre eigene Glaubwürdigkeit oft schon verspielt und müssen die Gunst der Kunden zurückerobern. Blogwerbung jedoch ist ein Feld, auf dem es Fallen und Rutschen oder Sprungbretter gibt. […]